Hoch über Klausen werden Südtiroler Almgschichten erzählt

Montag, 2. September 2019

Südtirol ist ein uraltes Bauernland. Allein die Almen machen 34 Prozent der Landesfläche Südtirols aus. Über Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders liegen einige der weitläufigsten Hochalmen des Landes. Bei den „Südtiroler Almgschichten“ gibt es einiges darüber zu erfahren.

Das südliche Eisacktal durchziehen im Mittelgebirge Hochweiden zwischen 1.500 und etwa 2.500 Meter Höhe. Über Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders gibt es ausgedehnte Almen, die nicht nur einen faszinierenden Naturraum, sondern auch einen unglaublichen Ausblick auf das UNESCO-Welterbe Dolomiten eröffnen: Schlern, Rosengarten, Langkofel, Sella und Geislerspitzen stehen hier wie auf einer Breitleinwand vor dem Betrachter. Die Fernsicht ist um die Jahreszeit gestochen scharf, die Seele lebt beim Wandern in der Höhenluft und unter der noch milden Sonne so richtig auf. Die Almsenner warten dazu mit uriger Almkost auf – von Almkas, Speck, Krapfen bis zu Melchamuis, Kasnockn, Schlutzer, Plentina Knödl und Schmorrn. Ein Selbstgebrannter darf zum Abschluss nicht fehlen.

Hoch auf den Villanderer, Feldthurner und Barbianer Almen

Wenn die „Sommerfrische“ für Schafe, Kühe und Ziegen schon vorbei ist, machen sich Naturliebhaber auf zu den ursprünglichen Villanderer, Feldthurner und Barbianer Almen. Dann ist nämlich die Zeit reif für die Südtiroler Almgschichten (bis 03.11.19) auf den Hochweiden im Eisacktal, bei denen man Land und Leute auf sehr persönliche Weise entdeckt und kennenlernt. Die Feldthurner Almen etwa laden zum Alm(er)leben ein und ein „Melchamuis“ wird zubereitet, die traditionelle bäuerliche Spezialität aus Milch und Mehl. Liedermacher Sepp Messner Windschnur gibt dazu seine Lieder und Geschichten zum Besten. Auf der Barbianer Alm werden der goldene Herbst und der unverwechselbare Dolomitenblick mit Kameras eingefangen. Fotograf Wolfgang Gafriller ist bei der Fotosafari mit wertvollen Tipps für das perfekte Ergebnis dabei.  Dabei entdeckt man nicht nur die besten Perspektiven von der weiten Hochfläche in Richtung Dolomiten, sondern auch welch wunderbare Kultur- und Erholungslandschaften sich hier ausbreiten.

„Latschen“ auf der Villanderer Alm

Die Villanderer Alm oberhalb von Klausen ist die zweitgrößte Südtirols und zählt mit ihren Almhütten, satten Wiesen, Mooren und Seen zu den schönsten des Landes. Latschen- und Zirbelkiefern begegnet man hier auf Schritt und Tritt, es gibt sogar einen Latschenkiefer-Wanderweg und eine Latschenbrennerei, die von der Familie Eschgfäller aus dem Sarntal betrieben wird. Im Rahmen der „Almgschichten“ gibt es unter dem Titel „Die Kraft der Latsche“ geführte Wanderungen zu der Latschenbrennerei. Hier ist man dabei, wenn das hochwertige Latschen- und Zirbelkieferöl gebrannt wird und die ätherischen Öle ihren unverwechselbaren Duft entfalten. Das Öl ist Balsam für die Atemwege. Eingerieben auf die Haut regt es die Durchblutung an und lockert verspannte Muskeln. www.almgschichten.it/de

Südtiroler Almgschichten (bis 03.11.19) – Termine im südlichen Eisacktal
24.10.19: Kas & Bier – Feldthurns (10 Uhr, Parkplatz Kühhof)
25.10.19. Die Kraft der Latsche – Villanders (10 Uhr, Parkplatz Gasserhütte)
29.10.19: Alm (er)leben – Feldthurns (10 Uhr, Parkplatz Kühhof)
31.10.19: Fotosafari auf der Alm – Barbianer Alm (10 Uhr Parkplatz Huber Kreuz)

Bilder
Kind füttert Kuh auf der Feldthurner Alm (c) Georg Hofer (Tourismusgenossenschaft Klausen Barbian Feldthurns und Villanders)
Mann genießt Ausblick von Almhütte (c) Helmuth Rier (Tourismusgenossenschaft Klausen Barbian Feldthurns und Villanders)
Alle Pflegeprodukte aus Klausen (c) Helmut Moling (Tourismusgenossenschaft Klausen Barbian Feldthurns und Villanders)

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