Das große Krabbeln in den TUX-Welten

Das große Krabbeln in den TUX-Welten

Tux-Finkenberg lässt Familien in sechs TUX-Welten voller Kletterabenteuer, Bergmurmelbahnen, Wasser- und Gletschererlebnisse eintauchen. Mit dem Wanderbus und Bergbahnen schaffen es auch die ganz Kleinen bis ganz nach oben in die Zwei- und Dreitausender.

Tiefgrüne Wälder, sanfte Almböden, schroffer Fels und Gletschereis: Und dazwischen eine atemberaubende Fauna und Flora, mächtige Wasserfälle, tiefe Schluchten, bizarre Eisformationen. Das 15 Kilometer lange Tuxertal steckt voller Überraschungen für große und kleine Naturabenteurer. Die Wege verkürzen ein Wandertaxi und der kostenlose Tux-Finkenberg-Shuttle – die Wege in die Zwei- und Dreitausender und zu den TUX-Welten am Berg drei Bergbahnen.

Naturerlebnisse für alle Sinne

Natur fördert die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern, ihre Kreativität, die Konzentration und das freie Spiel. Die sechs TUX-Welten im Tal und am Berg bieten einen unvergleichlichen Erfahrungsraum für alle Sinne. Ganz am Anfang des Tuxertals liegt bei Finkenberg das geschützte Naturjuwel Glocke mit der Schluchtwelt. Eine Teufelsbrücke führt über die 70 Meter tiefe Tuxbach-Klamm hinein in einen Buchenwald voller botanischer und geologischer Besonderheiten. Hoch über Finkenberg, an der Mittelstation der Finkenberger Almbahnen, lädt die Naturwelt zum Entdecken und Ausprobieren: Ein Moorlehrpfad, Hängesessel, eine Lausch- und eine Entspannungsinsel lassen Groß und Klein die Umgebung und ihre Geräusche viel intensiver und bewusster wahrnehmen. Noch weiter hinauf zum acht Meter großen Penkenpepi am Penkenjoch und einem großen Niederseilgarten geht es rasch mit der Gondel. Auch die Almspielerei auf der Eggalm über Lanersbach ist „flugs“ mit der Eggalmbahn erreicht. Die Wellen gehen hoch im großen Wasserspielpark mit Teich, Ziehboot, Spielfloß, einem Schwimmenten-Parcours und einem großen Sandspielplatz rundherum. Hier warten unzählige Erlebnisse darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

Klettern, Krabbeln, Balancieren

Ameisen, Tausendfüßler, Spinnen: Wie hängen ihre Lebenswelten zusammen und welchen Nutzen haben sie für die Natur und uns Menschen? Bei Juns, weiter aufwärts im Tuxertal, lädt die Tierwelt zum Staunen und „Begreifen“, aber auch zum Klettern, Krabbeln und Balancieren. Die Pflanzenwelt bei Madseit bringt die Flora des Tuxertales von A bis Z näher: Von den typischen Alpenblumen bis zu Bergahorn, Eberesche, Fichte, Lärche und Zirbe reicht die Palette. Am Kletternetz, mit Balancierstangen, beim Zapfen schießen und im Heuhüpfstall sind Geschicklichkeit und Zielgenauigkeit gefragt. Die Hauptsache an allen Stationen ist allerdings der Spaß am Spiel und an der Fantasie.

Wasser und Eis

Hintertux liegt am Talschluss. Hierher locken gleich drei Erlebniswelten. Um den prasselnden Schraubenwasserfall mit seinen Felsenkesseln, Felsbrücken und Höhlen liegt die Wasserwelt. Das lebensnotwendige Naturelement ist Thema auf allen Stationen. „Wasser marsch“ heißt es auf der großen Wasserfallschaukel und beim Zielschießen mit Wasserpumpen. Oben auf der Sommerbergalm am Hintertuxer Gletscher wartet Luis‘ Gletscherfloh- und Kugelsafari mit einem Abenteuerparcours aus interaktiven Stationen und kniffligen Rätselfragen auf. Von einem Turm mit Kran und Loopings rollen die Holzkugeln über drei Bahnen, Kreisel und Kurvenins Ziel. Auf 3.250 Meter am Hintertuxer Gletscher liegt Luis‘ Gletscher­flohpark mit Riesen­gondel, Reifenkarussell, Bob- und Tubing­bahn. Schon allein der Ausblick in das Meer der Alpengipfel von der Panoramaterrasse aus sind die Auffahrt mit der höchstgelegenen Zweiseil-Umlaufbahn der Welt wert. Familien mit Kindern ab sechs Jahren können außerdem 30 Meter tief in das 640 Meter lange Höhlensystem des Natur Eis Palastes unter dem Gletscher hinuntersteigen oder in der Spannagelhöhle zurück in die Steinzeit reisen. 

Playarena bringt das Spiel ins Trockene

Ist das Wetter einmal nass, bleiben Gästekinder von Mitgliedsbetrieben in der 1.200 Quadratmeter große Playarena in Tux-Vorderlanersbach im Trockenen (samstags für alle Besucher geöffnet). Hochseilgarten, Kletterwand, Riesenrutschen und Trampolinpark bringen Kinder hoch hinaus und voll in Fahrt. Für eine Abkühlung sorgt das Erlebnisfreibad Finkenberg, mit einem neuen Spielplatz samt Kugelbahn. tux.at

Sommer-Highlights In Tux-Finkenberg
350 km markierte Wanderwege • 150 km (E-)Mountainbike-Routen • Bike & Hike • Geführte Wanderungen und Bergtouren im Naturpark Zillertaler Alpen • TUX-Welten, Almspielerei Eggalm, Pepis Kinderland, Luis‘ Gletscherflohpark, Luis‘ Gletscherfsafari … • Alpines Flair in bewirtschafteten Almhütten • Sommerbahnen: Eggalm Bahnen, Finkenberger Almbahnen, Hintertuxer Gletscher • Wandertaxi zu den schönsten Almen • kostenloser Tux-Finkenberg Shuttle

 

Tux-Finkenberg: Mit Bike & Hike zum Gipfel

Tux-Finkenberg: Mit Bike & Hike zum Gipfel

In Tux-Finkenberg locken 350 Kilometer Wanderwege und 150 Kilometer Mountainbike-Strecken in allen Höhenlagen hinaus in die Natur. Zu Fuß, mit (E-)Bikes oder mit Sommerbergbahnen geht es dem Gipfel zu.

Zwischen dem Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, den Tuxer Alpen und dem Hintertuxer Gletscher am Talschluss eröffnet Tux-Finkenberg eine der vielfältigsten Naturräume der Alpen: 350 Kilometer Wanderwege und 150 Kilometer (E-)Mountainbike-Routen durchziehen alle Höhenstufen zwischen 850 und 3.250 Metern und lassen eintauchen in unberührte, berauschend schöne Landschaften. Von lauschigen Buchenwäldern und Schluchten im Tal über malerische Almen, tosende Bergbäche und Wasserfälle, bis hinauf zu klaren Hochgebirgsseen und glänzenden Gletschern reicht die Palette. Wer sich geführten Themen-Wanderungen mit ausgebildeten Naturpark-Guides anschließt, kann sogar noch mehr entdecken. Die Einkehr auf einer Alm- oder Berghütte hat man sich nach dem Naturerlebnis mehr als verdient. Kaiserschmarren, Knödel und Apfelstrudel schmecken unter der Höhensonne noch einmal so gut.

Unterwegs zu den TUX-Welten

In Finkenberg, am Eingang ins Tuxertal, führt die Teufelsbrücke über die 70 Meter tief eingeschnittene Tuxbach-Klamm in das geschützte Naturjuwel Glocke. Der Weg durch den lichten Buchenwald erschließt immer neue botanische und geologische Besonderheiten. Soll es weiter hinein in das 15 Kilometer lange Tuxertal gehen, verkürzt der kostenlose Tux-Finkenberg-Shuttle die Wege. Bis ganz hinten am Talschluss bringen drei geöffnete Sommerbergbahnen Wanderbegeisterte hinauf in die beeindruckende Welt der Zwei- und Dreitausender. Sowohl am Berg als auch im Tal laden die TUX-Welten mit interaktiven Stationen, Abenteuerparcours, Wasserspielparks, Bergmurmelbahnen, Seil- und Klettergärten zu abwechslungsreichen Erlebnissen ein. Mit den Bergbahnen rücken außerdem viele Ziele in den Tuxer Alpen rund um Penkenjoch, Egalm und Hintertuxer Gletscher in Reichweite. Der Familien-Erlebnisweg folgt dem Verlauf des Tuxbachs aufwärts bis zum prasselnden Schraubenwasserfall. Um seine ausgewaschenen Felsbrücken, -kessel und -höhlen liegt die beeindruckende Wasserwelt. Mit den Gletscherbahnen geht es hinauf zur Sommerbergalm mit Luis‘ Gletscherfloh- und Kugelsafari und noch weiter zur Gefrorenen Wand mit der weitsichtigen Panoramaterrasse, Luis‘ Gletscher­flohpark, dem Natur Eis Palast und der Spannagelhöhle auf der Sektion II Tuxer Fernerhaus.

Bike & Hike – aktiv unterwegs, intensiv erleben

In den Sattel schwingt man sich in Tux-Finkenberg für 150 Kilometer Mountainbike-Routen. Das Höchste ist und bleibt für viele Mountainbiker das Tuxer Joch (2.338 m) am Fuße des Hintertuxer Gletschers, egal ob es mit Muskelkraft oder mit Hilfe des Gletscherbus I bezwungen wird. Mit der Zillertal Activcard im Rucksack sind die Bergbahnen auf Hintertuxer Gletscher (bis Sommerbergalm), Penken und Eggalm inklusive. Das Mountainbike fährt kostenlos mit. Voll im Trend ist im Tuxertal (E-)Bike & Hike. Die ersten Höhenmeter werden mit dem Mountainbike angetreten, die letzten zu Fuß. So kann man sichs über ein doppelt sportliches Naturerlebnis und einen traumhaften Gipfel-Rundblick freuen. Besonders schöne Bike- & Hike-Routen führen zur Gamshütte, auf den Rastkogel, die Grübl- und die Hippoldspitze, aufs Tettensjoch, Kreuzjoch, Junsjoch und zum Junssee. E-Bike-Ladestationen gibt es überall im Tuxertal. tux.at

Frühlingswandern in Olang mit dem CallBus

Frühlingswandern in Olang mit dem CallBus

In Olang bringen Wanderer mehrere Fahrgelegenheiten zu den besten Startpunkten: Die Pustertalbahn ist in Richtung Sextener Dolomiten unterwegs, die Bergbahn auf den Kronplatzgipfel und seit dem Vorjahr der CallBus zu den schönsten Ausgangspunkten für Almwanderungen.

Der neue On-Demand-Service von Olang fährt zu 100 Prozent elektrisch und CO₂-neutral. Mit dem Kronplatz Guest Pass ist er außerdem kostenfrei schreiben. Im Sommer peilt der CallBus die beliebtesten Ausgangspunkte für Wanderungen rings um Olang an: Angerer Alm, Lanzwiesenalm und Brunstalm im Naturpark-Fanes-Sennes-Prags. Rund um den Furkelpass sind Bad Bergfall, die Obereggerhütte und die Lorenzihütte per Bus oder mit dem On-Demand-Service rasch erreichbar.

Auf den Almen in den Olanger Dolomiten

Die Angerer Alm liegt auf 1.401 Metern mit einem wunderbaren Ausblick in Richtung Antholzer Tal und Olanger Stausee. Zu Fuß müssen auf der vier Kilometer langen Route ab Mitterolang 400 Höhenmeter bewältigt werden. Ebenso umweltschonend, aber um einiges einfacher geht das mit dem CallBus, der bis zur Chill Area fährt, von der die Angerer Alm in etwa einer Stunde erreichbar ist. Die Angerer Alm ist außerdem der perfekte Ausgangspunkt für wunderschöne Höhen-, Rund- und Almwanderungen – etwa zur Lanzwiesen- und Brunstalm (15 km, 5,5 h). Die Lanzwiesenalm (1.823 m) mit ihrem wunderbaren Ausblick auf die Dolomiten ist der ideale Startpunkt für Touren in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags, etwa auf den Flatschkofel (2.416 m). Von der Brunstalm (1.886 m) ist die Gipfelwanderung auf den Kühwiesenkopf (Franz-Josef-Höhe, 2.140 m) äußerst beliebt, wegen des beeindruckenden Panoramas auf die Dolomiten und den Pragser Wildsee.

Zwischen Furkelpass und Kronplatz

Auch die Oberegger Alm und die Lorenzihütte am Kronplatz oberhalb von Olang-Gassl werden vom CallBus angefahren. Beide Hütten sind beliebte Ausflugsziele für die ganze Familie. Eine anspruchsvolle Wanderung führt von hier auf die sonnige Kuppe des Kronplatzes oder bergab Richtung Geiselsberg und ohne nennenswerte Höhenmeter bis nach Trattes. Der kleine Weiler Bad Bergfall am Fuße des Furkelpasses kann ebenso mit dem Callbus erreicht werden. Von dem einstigen Kurort auf der Sonnenseite über dem Olangertal bieten sich leichte Runden zu den Trattes-Wiesen an. Fordernde Touren führen von Bad Bergfall über die Lapedurscharte Richtung Flatschkofel und Dreifingerspitz (2.480 m). Besonders reizvoll ist auch die Tour über die Dreifingerscharte zum still daliegenden Hochalpensee (2.252 m). Nach einemausgiebigen Fußbad geht es durch das Langtal zurück nach Olang.

Für alle Fälle bestens unterwegs

Der CallBus fährt elektrisch und damit CO₂-neutral, schont Klima und Natur, Straßen und Parkplätze. Gebucht wird er einfach per App am Smartphone, so kann man sich jederzeit kurzfristig entscheiden. Braucht man ein barrierefreies Fahrzeug, einen Kindersitz, will ein Fahrrad mitnehmen oder den Hund: der CallBus ist für alle Fälle gerüstet. Mit dem digitalen Kronplatz Guest Pass im Rucksack sind auch alle weiteren öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol kostenfrei. olang.com/CallBus 

Golden Summit Weeks (01.10.–08.11.26)

1 freie Berg- und Talfahrt pro Tag mit den Kabinenbahnen Olang oder Bruneck/Reischach. Weitere Aktivitäten, z.B. geführte Wanderungen.

Kronplatz Guest Pass für freie Fahrt mit Bus und Zug in ganz Südtirol.

Golden Summit Weeks im Olanger Herbst

Golden Summit Weeks im Olanger Herbst

Herbstwandern zwischen Kronplatz und Dolomiten: Dafür ist Olang das ideale Basislager. Zwischen den malerischen Seitentälern des Pustertals und vier Naturparks im Umkreis finden Wanderer, Bergsteiger und Kletterer alles, was sie für ihr Bergglück brauchen.

 

Zu den Golden Summit Weeks (01.10.–08.11.26) ist für Olanger Herbstwanderer eine Berg- und Talfahrt pro Tag auf den Kronplatz kostenfrei. Ist man oben auf dem weiten Gipfelplateau angekommen, muss das atemberaubende 360-Grad-Panorama erst einmal verdaut werden. Zum Greifen nah sind die Dolomiten-Naturparks Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geisler und Drei Zinnen sowie im Nordwesten der Naturpark Rieserferner-Ahrn. Laut dem Extrembergsteiger Reinhold Messner bietet sich das Alpen- und Dolomitenpanorama von keinem anderen Punkt aus so eindrucksvoll dar. Grund genug, dass er sein Mountain MuseumMMM Corones“ auf den Kronplatzgipfel stellte.

Verlässliche Begleiter auf jeder Tour

Auch für jeden Hobbybergsteiger ist der Kronplatzgipfel der ideale Platz, um die „Summits“ für die nächsten Tage zu definieren. Am besten mit Hilfe der App „MOVE – hike and bike“ auf dem Smartphone. Sie wurde von einem Team des Fachbereichs Medizin an der Universität Padua entwickelt und hilft bei der individuellen Tourenplanung inklusive Strecke, Verlauf, Profil und voraussichtlicher Dauer entsprechend der eigenen Leistungsfähigkeit. An vielen Ausgangspunkten in Olang und im Antholzertal gibt es QR-Codes zum Einstieg in die App. Zu einigen Ausgangspunkten im Pustertal gelangt man außerdem einfach mit der Pustertalbahn. Seit dem Vorjahr ergänzt der CallBus das Angebot. Der On-Demand-Service ist vollelektrisch, CO₂-neutral und mit der CallBus-App am Smartphone ganz einfach zu buchen. Mit dem Kronplatz Guest Pass ist der CallBus ebenso kostenfrei, wie alle anderen Öffis in Südtirol

Zwischen Pragser Dolomiten und Rieserferner

So perfekt ausgerüstet, steht einer Herzenstour zwischen Kronplatz, Dolomiten und Rieserferner nichts im Weg. In den nahe gelegenen Pragser Dolomiten suchen sich Alpinisten ihre Ziele rund um Hohe Gaisl (3.146 m), Dürrenstein (2.839 m) und Seekofel (2.810 m). Aber auch die südlich von Olang gelegenen 2.500er Piz da Peres, Flatschkofel, Dreifingerspitze und Maurerkopf fordern von den Bergwanderern Kondition und Trittfestigkeit. Ein weiteres Ziel liegt am Talschluss des Antholzertals. Der türkisgrüne Antholzer See (1.650 m) ist das „Auge“ des Naturparks Rieserferner-Ahrn – und für Bergwanderer der Ausgangspunkt hinauf zum Hochgall (3.436 m), dem Almerhorn (2.986 m) oder der Roten Wand (2.818 m).

Wandern mit den ladinischen Sagengestalten

Der Naturpark Fanes-Sennes-Prags südöstlich von Olang bietet einfachere Wanderungen und lässt tief in die Figuren und Geschichten des ladinischen Nationalepos eintauchen. Zehn Minuten mit der Pustertalbahn von Olang ostwärts zweigt das Pragsertal zumsmaragdgrünen Pragser Wildsee und der Plätzwiese (ca. 2.000 m) ab, mit einer der schönsten Aussichten auf Drei Zinnen, Tofana, Monte Cristallo und Hoher Gaisl. Der Pragser Wildsee soll gemäß den ladinischen Sagen den Eingang zum unterirdischen Reich der Fanes markieren. Der imposante Seekofel auf der Südseite heißt auf ladinisch nämlich Sas dla Porta oder zu deutsch Torberg. Knappe 30 Straßenkilometer sind es von Olang zum Berggasthof Pederü am oberen Ende des Rautals. Auf 2.000 Metern liegt das Fanes-Auenland, der zentrale Schauplatz der ladinischen Sagen. Die Berghütten Fanes und Lavarella sind von einer märchenhaften Landschaft und dem „Parlament der Murmeltiere“ umgeben, einem stufenartigen Amphitheater, das die Natur aus Dolomit-Schichtungen gebildet hat. Den Figuren der Fanessage begegnet man aber bereits auf dem Kronplatz, dessen Name an die unverwundbare Fanes-Prinzessin Dolasilla erinnert. Sie wurde laut der Sage auf dem weiten, aussichtsreichen Plateau gekrönt.

Drei Zinnen immer im Blick

Direkt an den Naturpark Fanes-Sennes-Prags schließt etwa 20 Kilometer östlich von Olang der Naturpark Drei Zinnen an. Am Eingang des Höhlensteintales liegt der Toblachersee. Hier startet eine wunderschöne Rundtour über die Gipfel von Sarl­kofel (2.378 m) und Lungkofel (2.282 m). Die 18 Kilometer lange Tour verlangt zwar Kondition, belohnt aber mit einem traumhaften Panorama auf das Oberpustertal, die Dolomiten und den Toblacher See. Knapp vor dem türkisgrünen Dürrensee sind die weltberühmten Drei Zinnen erstmals zu erblicken. Hier starten Touren zur Plätzwiese und zum Dürrenstein, sowie der anspruchsvolle Pionierweg zum Monte Piana (2.324 m) mit Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg. Über die kurvenreiche, enge Dolomitenstraße gelangt man vom Dürrensee in nur zehn Minuten zum Misurinasee (1.750 m) mit einem spektakulären Blick und traumhaften Touren um die Drei Zinnen (2.999 m) sowie den Monte Cristallo (3.221 m). olang.com/wandern

 

Golden Summit Weeks (01.10.–08.11.26)

1 freie Berg- und Talfahrt pro Tag mit den Kabinenbahnen Olang oder Bruneck/Reischach. Weitere Aktivitäten, z.B. geführte Wanderungen.

 

Kronplatz Guest Pass für freie Fahrt mit Bus und Zug in ganz Südtirol.

Nog meer kunst in de hoogstgelegen openluchtgalerie ter wereld

Nog meer kunst in de hoogstgelegen openluchtgalerie ter wereld

Sinds 2024 bestaat er op de Kronplatz in het Zuid-Tiroolse Pustertal naast de bekende rondweg Concordia 360 ook een iets uitdagendere topwandeling: de Via Artis. Binnenkort zullen er langs de zes kilometer lange rondweg nog meer grootschalige kunstwerken te bewonderen zijn.

Zoals de naam al doet vermoeden staat de panoramische rondwandelroute Via Artis op de Kronplatz-top in Zuid-Tirol in het teken van kunst, cultuur en geschiedenis. Tijdens de zes kilometer lange, middelzware tocht passeert men momenteel kunstwerken van gerenommeerde kunstenaars uit Zuid- en Noord-Tirol, Italië en Zwitserland. Vanwege de grote belangstelling wordt de Via Artis nu uitgebreid met drie extra werken, die zich – net als de bestaande kunstwerken – bezighouden met de ogenschijnlijke tegenpolen van vergankelijkheid en vernieuwing, mens en natuur, toerisme en landbouw. Projecten kunnen nog tot en met 9 april 2026 worden ingediend; eind april worden de winnende projecten bekendgemaakt.

Negen keer mens en natuur

Op de “hoogstgelegen openluchtkunstgalerie ter wereld” zijn momenteel negen grootschalige sculpturen te bewonderen. De kunstenaar Alex Dorici uit Lugano plaatst met “Alpine Geometry” een rode kubus in het landschap, tegelijk een poort en een teken. Een overdimensionale afgeworpen geweistang uit aluminiumgietwerk met de titel “Geweih (Verlust)” van Wilma Kammerer uit St. Lorenzen houdt zich bezig met de cycli van de natuur. De aan een lippenstift herinnerende “Broken ice core” van de Bruneckse kunstenares Judith Neunhäuserer, gemaakt van massief glas en verzinkt staal, staat symbool voor de klimaatverandering. Ruth Oberschmied, eveneens uit Bruneck, legt onder de titel “ruhend_palsé” genaaide schapen in de weide om te herinneren aan de vroegere weiden op de Kronplatz. De overdimensionale, begaanbare schelp van Roland Perathoner uit Wolkenstein vertelt over onze gevoelige relatie met de natuur, net als een laan van krokussen van Helmut Pizzinini uit het Gadertal. Met een kubus van zwartgeblakerde blokken beschadigd hout plaatst ook de in Noord- en Zuid-Tirol werkende Rina Treml de ambivalentie tussen mens en natuur centraal. De “Made 2”, een betongietwerk van de kunstenaar Andreas Zingerle uit Brixen, thematiseert onze ambivalente perceptie van insecten.

Veel te zien op de Kronplatz

De Via Artis is een eenvoudige panoramische rondwandeling van zes kilometer, die in twee tot drie uur kan worden afgelegd. Met een van de twee in de zomer geopende bergbanen (Bruneck, Olang) is het startpunt snel bereikt. Op maandag worden er begeleide wandelingen op de Via Artis aangeboden. Wie na de ronde nog meer zin heeft in kunst en natuur, kan op de top van de Kronplatz ook terecht in het museum MMM Corones en het LUMEN Museum, twee andere culturele plekken. kronplatz.com

Via Artis-kunstproject – info via info@lumenmuseum.it
09.03.26: Start van de oproep
Tot 09.04.26: Indienen van het project via info@lumenmuseum.it
Tot 30.04.26: Selectie van de winnende projecten
Juni/juli 2026: Realisatie van de kunstwerken

VIA ARTIS op de Kronplatz
Afstand 6 km, middelzware wandeling • Profiel: stijging 270 hm – daling 270 hm • Duur 3 uur

Noch mehr Kunst in der höchstgelegenen Freilicht-Galerie der Welt

Noch mehr Kunst in der höchstgelegenen Freilicht-Galerie der Welt

Seit 2024 gibt es am Kronplatz im Südtiroler Pustertal neben dem bekannten Rundweg Concordia 360 eine etwas anspruchsvollere Gipfelrunde: die Via Artis. Schon bald soll man auf dem sechs Kilometer langen Rundweg weitere großformatige Kunstwerke bewundern können.

Wie der Name vermuten lässt, steht der Panorama-Rundwanderweg Via Artis am Südtiroler Kronplatzgipfel im Zeichen von Kunst, Kultur und Geschichte. Auf der sechs Kilometer langen, mittelschwierigen Tour Derzeit passiert man Kunstwerke namhafter Künstler aus Süd- und Nordtirol, Italien und der Schweiz. Aufgrund des großen Zuspruchs soll die Via Artis nun um drei weitere Arbeiten ergänzt werden, die sich so wie die bisherigen Arbeiten mit den scheinbaren Gegenpolen von Vergänglichkeit und Erneuerung, Mensch und Natur, Tourismus und Landwirtschaft auseinandersetzen. Noch bis zum 9. April 2026 Projekte eingereicht werden, Ende April werden die Siegerprojekte gekürt. 

Neun Mal Mensch und Natur

Bisher können auf der „höchstgelegenen Freilicht-Kunstgalerie der Welt“ neun großformatige Skulpturen bewundert werden. Der Künstler Alex Dorici aus Lugano stellt eine „Alpine Geometry“ in Form eines roten Quaders in die Landschaft, als Tor und Zeichen zugleich. Eine überdimensionale Abwurfstange aus Aluminiumguss mit dem Titel „Geweih (Verlust)“ von Wilma Kammerer aus St. Lorenzen setzt sich mit den Zyklen der Natur auseinander. Der an einen Lippenstift erinnernde „Broken ice core“ der Brunecker Künstlerin Judith Neunhäuserer aus massivem Glas und verzinktem Stahl steht für den Klimawandel. Ruth Oberschmied, ebenfalls aus Bruneck, legt unter dem Titel „ruhend_palsé“ genähte Schafe in die Wiese, um an die einstigen Weiden am Kronplatz zu erinnern. Die überdimensionale, begehbare Muschel von Roland Perathoner aus Wolkenstein erzählt von unserem sensiblen Verhältnis zur Natur, ebenso wie eine Allee von Krokussen von Helmut Pizzinini aus dem Gadertal. Mit einem Kubus aus geschwärztem Schadholz-Würfeln rückt auch die in Nord- und Südtirol arbeitende Rina Treml die Ambivalenz von Mensch und Natur in den Mittelpunkt. Die „Made 2“ in Betonguss vom Künstler Andreas Zingerle aus Brixen thematisiert unsere zwiespältige Wahrnehmung gegenüber Insekten. 

Viel zu sehen am Kronplatz

Die Via Artis ist ein einfacher Panorama-Rundwanderweg mit sechs Kilometer Länge, der in zwei bis drei Stunden zu schaffen ist. Mit einer von zwei im Sommer geöffneten Bergbahnen (Bruneck, Olang) ist der Startpunkt rasch erreicht. Montags werden geführte Wanderungen auf der Via Artis angeboten. Wenn nach der Runde auf noch mehr Verlangen an Kunst und Natur besteht, gibt es mit dem Museum MMM Corones und dem LUMEN Museum zwei weitere kulturelle Orte am Kronplatz Gipfel. kronplatz.com

Via Artis-Kunstprojekt – Infos unter info@lumenmuseum.it
09.03.26: Start Ausschreibung
Bis 09.04.26: Einreichung Projekt an info@lumenmuseum.it
Bis 30.04.26: Ermittlung Siegerprojekte
Juni/Juli 2026: Umsetzung Werke

VIA ARTIS am Kronplatz
Strecke 6 km, mittelschwierige Wanderung • Profil: Aufstieg 270 hm – Abstieg 270 hm • Dauer 3 h

Berchtesgaden: Ein Naturerlebnis wie kein zweites in Bayern

Berchtesgaden: Ein Naturerlebnis wie kein zweites in Bayern

Einmal naturverliebt bis wildromantisch, einmal aktiv bis abenteuerlich: Berchtesgaden liegt dort, wo der sanft-hügelige Rupertiwinkel im Norden mit dem wild-schönen Nationalpark Berchtesgaden zusammentrifft. Eine der vielseitigsten Regionen Bayerns spielt das ganze Jahr über ihre Reize aus.

Berchtesgaden liegt in einer der schönsten Regionen Oberbayerns: Dort wo der Watzmann 2.713 Meter in den Himmel ragt und der weltberühmte Königssee mit seiner smaragdgrünen Oberfläche wie ein Fjord zwischen den steilen Felswänden des einzigen Alpen-Nationalparks Deutschlands liegt. Die barocke WallfahrtskircheSt. Bartholomä mit ihren markant-roten Zwiebeltürmchen auf der Halbinsel Hirschau zählt zu den begehrtesten Fotomotiven Bayerns. Das See-Gipfel-Ticket verbindet vom Herbst bis in den Frühling die zwei Top-Attraktionen Berchtesgadens: eine Schifffahrt über den Königssee und eine Bergbahnfahrt auf den Erlebnisberg Jenner zum spektakulären „Königsblick“ auf Königssee und „König“ Watzmann. Vom Herzstück des Nationalparks Berchtesgadenüber urwüchsige Täler und einige der schönsten Dörfer Bayerns bis zum Markt Berchtesgaden mit seinem historischen Zentrum und dem Königlichen Schloss besticht die Urlaubsregion durch eine unverwechselbare Vielfalt.

Frühling unter dem Watzmann

Brauchtum und Feste haben in Berchtesgaden schon immer einen festen Platz. Das Osterfest wird mit kräftigen Farben, bunten Trachten und einem sehenswerten barocken Heiligen Grab in der Klosterkirche Höglwörth gefeiert. Mit der Kirschblüte und dem Frühlingsfest rollt das Frühjahr ab Mitte April seinen bunten Teppich aus, vor einem noch schneebedeckten Watzmann. Das Maibaumaufstellen hat in allen Orten Berchtesgadens Tradition. Unter lautem „Hauruck“ werden am 1. Mai ohne technische Hilfe bis zu 30 Meter hohe, entrindete Bäume aufgestellt. Junge Burschen versuchen den glatten Maibaum hinaufzukraxeln, während bei bayerischer Blasmusik, Brotzeit, Bier und in Tracht gefeiert wird. Das Kehlsteinhaus am Obersalzberg öffnet Anfang Mai seine Pforten. Das Panorama von seiner Terrasse in die schroffe Bergwelt des einzigen Alpen-Nationalparks Deutschlands ist unvergleichlich. Im Juni steht Berchtesgaden unter dem Zeichen von Salz und Sonne. Das älteste aktive Salzbergwerk Deutschlands zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Bayerns. Zum historischen Pfingstbergfest der Bergknappen gibt es einen Festzug vom Salzbergwerk zur Stiftskirche, wo ein Dankgottesdienst gefeiert wird. Eine lange Tradition haben in Berchtesgaden auch die Sonnwendfeuer zur Sommersonnenwende mit dem Johannifeuer an der Jenner-Bergstation.

„Vogelwuider“ Almsommer

Im Frühsommer schillert der vom Eis befreite Königssee wieder smaragdgrün und die Almsaison beginnt. Viele bewirtschaftete Almen in den Berchtesgadener Alpen können zu Fuß oder mit dem Mountainbike angegangen werden. Kletterer erkämpfen sich ihren persönlichen Watzmann-Blick am Hochthron-Klettersteig. Kleine Abenteurer flitzen mit der Sommerrodelbahn vom Obersalzberg talwärts. Zum Cooldown laden in Berchtesgaden drei erfrischende Seen, zig Klammen, Höhlen und das Salzbergwerk. Eine Abkühlung auf den Gefrierpunkt verspricht die Schellenberger Eishöhle, die größte erschlossene Eishöhle Deutschlands. Ein heißer Tipp ist dagegen das „Vogelwuide Musikfestival“ Anfang August im historischen Zentrum Berchtesgadens. 100 Interpreten verschiedenster Stilrichtungen, internationales Streetfood, Barstände und ein Kinderfestival sorgen für beste Sommerlaune.

Nationalpark-Streifzüge im Wanderherbst 

Ende August leben in Berchtesgaden die typischen Herbsttraditionen auf. Bergmessen, Almabtriebe und Erntedank-Feste bringen Farbe in den Spätsommer. Wanderer packen angesichts von beständigem Wetter und glasklarer Fernsicht ihre Siebensachen: Von fast ebenen See- und Moosrunden über sanfte Högl und Nationalpark-Streifzüge bis zu spektakulären Klammen und Fast-Dreitausendern haben sie in Berchtesgaden die volle Bandbreite. Geführte Touren mit Rangern führen ins Klausbachtal, in dem seit 2021 erfolgreich Bartgeier ausgewildert werden. Dazu bieten sich viele weitere Ausflugsziele an, wie das Haus der Berge, das Kehlsteinhaus, die Dokumentation Obersalzberg, das Salzbergwerk, das Porsche Traumwerk oder das historische Zentrum Berchtesgadens mit dem Königlichen Schloss. Eine Portion Wärme und Wohlbefinden tanken Gäste in der Watzmann Therme und im Salzheilstollen des Berchtesgadener Bergwerks. 

„Staade“ und sagenhafte Winterzeit

Auch im Advent steht in Berchtesgaden ursprüngliches Brauchtum hoch im KursDie „staade Zeit“ mit der Bartholomä WeihnachtChristkindlmarkt und Adventsingen wird nur von den Salutschüssen derhistorischen Weihnachtsschützen unterbrochen. Danach beginnt die sagenhafte Winterzeit mit geführten Schneeschuh- und Winterwanderungen, nächtlichen Schifffahrten, kulinarischen Genüssen, spannenden Sportevents und Sagenlesungen. Klein, aber umso individueller ist das Motto beim Skifahren und Snowboarden in der Ramsau, am Rossfeld, dem Obersalzberg sowie am Götschen. Es gibt 100 Loipenkilometer und 200 Kilometer geräumte Winterwanderwege zu entdecken. Ein Tipp von vielen sind die regelmäßigen Pferdeschlittenfahrten zur Wildtierfütterung ins Klausbachtal.Für Hobbyrodler heißt es am Jenner und in der Ramsau  „aus der Bahn“. Das Sagenhafte Winterleuchten in Berchtesgaden zählt zu den größten Veranstaltungen im Februar. Licht-Installationen, Feuershows, Stelzengeher, DJ-Sound, Barstände und internationales Streetfood garantieren Feierlaune zur schönsten Winterzeit. berchtesgaden.de